Doppelpack Nr. 2

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Und schon wieder ein Doppelpack, nur unter besserem Vorzeichen! Denn wir spielten am 27.3. im Keller Seifertshofen und am 1.4. (April, April!) in der Brauerei 1516 in Augsburg.
Keller? Natürlich nicht, der Saal ist im ersten Stock der großen Wirtschaft. Die Besitzer sind Horst und Fredl Keller, und sind sich nicht nur im Aussehen, sondern auch im Betragen ähnlich: nämlich supernett! Wir sind das erste Mal da, und dementsprechend ist nicht sehr viel los, damit haben wir gerechnet. Doch mehrere Freunde und Bekannte tauchen auf, zu unserer großen Freude: Tina Lutz mit Tochter – wer ist jünger? Ich kann es nicht feststellen!; Gerhard Duyle, der größte Tausendsassa weltweit (über ihn berichtete ich bereits in meinem anderen Blog!) mit Jolanta; Benny Hiller, der wie immer, wenn er dabei ist, beim Aufbauen hilft und tolle Fotos macht (siehe hier!); der unverwüstliche Pesa; Otto Klösel, der berühmt-berüchtigte Drummer der ersten Stunde mit Betty; und, und, und…

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So ist vom Anfang an eine tolle Stimmung in der Bude. Wir feuern aus allen Rohren, als ob tausend Leute da wären, und so fühlt es sich auch an, denn die Tanzfläche vor uns ist voll. Wenn wir hier eine erweiterte Probeeinheit erwarteten, dann sollten wir uns irren, denn es ist ein waschechtes Konzert, ohne Wenn und Aber. Wir feiern, und das Publikum mit uns. Denn wie sagte ein Freund aus Österreich mal zu mir? „Jo hearst, wos hot man sonst im Leeebn, außer dem büßchen Fääieern?“ Der Ami würde sagen: we had a good time together – und das ist der Punkt. Was sage ich: Eckpunkt! Die Keller-Brüder sind entzückt (wir auch von ihnen), und planen mit uns ein Open Air-Sommerfest. Und wir sind zu allen Schandtaten bereit!

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Und gleich einige Tage später: Brauerei 1516 in Augsburg, die tolle Rock-Kneipe, der man das von außen gar nicht ansieht. Direkt im Bahnhofsgebäude, am Tag voll von Reisenden, Durstigen und Hungrigen. Doch am Donnerstagabend verwandelt sich die brave Gaststätte zur Rock-Hölle. Insider wissen das und kommen aus aller Welt. Wie auch an diesem Mittwoch.

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Ja, Mittwoch, denn am Gründonnerstag ist in Augsburg Musikverbot, und so stehen wir an diesem Tag auf der Bühne und hoffen, dass das Publikum trotzdem kommen würde. Und wir werden nicht enttäuscht: es kommt. Wir sind nicht zum ersten Mal hier: letztes Jahr am 3. April hatten wir schon mal die Ehre, und auch damals war es gigantisch. Wie jetzt auch. Ein fachkundiges, sensibles, begeistertes Publikum treibt uns zur Höchstleistung, und richtig euphorisch absolvieren wir das Konzert, dass die Wände wackeln! Und das, obwohl unser Wolfi am Vormittag eine Zahn-OP hatte. Der Kerl ist einfach unverwüstlich. Doch er ist nicht allein: letztes Jahr waren Wolli und ich hier angeschlagen. Doch einen echten Rocker härtet das nur ab: und wenn der Körper voller Adrenalin ist, merkt man von irgendwelchen Gebrechen sowieso nix!

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Auch hier trafen wir auf Freunde: aus Burgau kamen alte Fans, die uns prompt ein Konzert dort versprachen – wir kommen sehr gerne! Und aus mehreren Mündern hörten wir Komplimente wie dieses: „Ihr macht etwas ganz anderes als die anderen Rockbands, sonst hört man hier jede Woche das Gleiche!“ Augsburg, du schöne Stadt, du wirst uns immer sympathischer! So sehr, dass wir am 30. Mai wieder hier spielen werden: im Rock-Café.

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